So entsteht ein Haus
Vom Grundstück bis zum Schlüssel in sechs Schritten. Das Haus beginnt mit den Fundamenten; das Sofa kann warten.

Grundstück: Hier beginnt alles
Prüfe, was gebaut werden darf, welche Versorgungsanschlüsse vorhanden sind und welche Höhenunterschiede es gibt. Die topografische Vermessung erfasst das Gelände; das Baugrundgutachten untersucht, was darunter liegt.
Die Aussicht begeistert. Das Gefälle taucht auch im Angebot auf.
Planung, Genehmigungen und Zahlen
Der Architekt plant das Haus. Kümmere dich um die Baugenehmigung und vergleiche Angebote für dieselbe Planung: Materialien, nicht enthaltene Leistungen, Termine und Zahlungen, alles schriftlich.
Das Traumhaus braucht Pläne, zusätzlich zum Fotoordner.
Fundamente und Tragwerk
Mit den erforderlichen Genehmigungen wird das Gelände vorbereitet. Fundamente, Stützen und Geschossdecken werden nach der Planung und unter fachlicher Bauleitung ausgeführt.
Fundamente sieht man selten auf Fotos. Dabei leisten sie viel.
Dach, Fassade und Fenster
Mit Dach, Fassaden und Fenstern wird die Gebäudehülle geschlossen. Dämmung und Abdichtung schützen das Innere und tragen zum Wohnkomfort bei.
Der Job des Dachs ist leicht erklärt: Der Regen bleibt draußen.
Haustechnik und Ausbau
Jetzt kommen Wasser, Strom, Lüftung, Heizung und Klimatisierung. Danach folgen je nach Planung Böden, Küche, Bäder, Türen und Anstrich.
Erst die Rohre. Dann die Fliese, in die du dich verliebt hast.
Kontrolle, Unterlagen und Schlüssel
Prüfe mit den Fachleuten die abschließenden Arbeiten und die Funktionstests. Sammle die Bescheinigungen und Übergabeunterlagen und erledige die jeweils nötigen Formalitäten für die Nutzung und die Versorgungsanschlüsse.
Jetzt darf auch das Sofa seinen Auftritt haben.
Je nach Bauweise können sich die Phasen überschneiden. Die Fachleute konkretisieren die Planung, und die Gemeinde bestätigt, welche Formalitäten erforderlich sind.
Drei Dinge für einen guten Start.
- Grundstück und Stand der Planung.
- Fläche, Ausstattungsstandard und verfügbares Budget.
- Ein aufgeschlüsseltes Angebot und ein abgestimmter Zeitplan.
Der Bauunternehmer hat was gesagt?
Auch Baustellensprache lässt sich in verständliche Worte übersetzen.
