So läuft eine Renovierung ab
Von „Das Bad braucht eine Veränderung“ zum frisch renovierten Zuhause in sechs Schritten. Der Staub hat seinen Auftritt; das Ergebnis bleibt viel länger.

Entscheide, was du ändern möchtest
Lege fest, welche Räume betroffen sind, was du behältst und was du erneuerst. Eine Besichtigung und ein Aufmaß helfen, den tatsächlichen Zustand und die Machbarkeit einzuschätzen.
Eine Kücheninsel sieht toll aus. Noch besser, wenn sie auch reinpasst.
Angebot und Genehmigungen
Vereinbare Materialien, Arbeiten, nicht enthaltene Leistungen, Zahlungen und Termine schriftlich. Kläre mit dem Fachbetrieb und der Gemeinde, welche Genehmigungen, Unterlagen und Freigaben nötig sind.
„Wenn wir schon dabei sind“ verdient ein eigenes Angebot.
Schütze, demontiere und entferne
Zugänge und Gemeinschaftsflächen werden geschützt, die Hausgemeinschaft wird informiert und die vorgesehenen Teile werden entfernt. Die Abfälle werden fachgerecht entsorgt.
Auch der Aufzug verdient einen guten Vorher-nachher-Auftritt.
Raumaufteilung und Haustechnik
Die geplanten Änderungen sowie Wasser-, Elektro-, Heizungs- und Klimainstallationen werden ausgeführt. Bevor die Wände geschlossen werden, wird geprüft, was später verborgen bleibt.
Die Kabel sieht man nicht. Gut, wenn sie richtig verlegt sind.
Bäder, Küche und Ausbau
Abdichtung, Böden, Verkleidungen, Möbel und Anstrich werden aufeinander abgestimmt. Die Reihenfolge richtet sich nach den Materialien sowie den Einbau- und Trocknungszeiten.
Auch eine maßgefertigte Arbeitsplatte hat ihren Terminplan. Bestell sie rechtzeitig.
Teste, prüfe und genieße
Prüfe Wasserhähne, Abflüsse, Steckdosen, Türen und abschließende Arbeiten. Notiere offene Punkte und vereinbare ihre Behebung. Bewahre Rechnungen, Bescheinigungen und Garantien auf.
Die erste Dusche weiht das Bad besser ein als jedes Foto.
Bevor eine Wand entfernt wird, muss eine Fachperson prüfen, welche Funktion sie hat. Sind Tragwerk, Fassade oder Gemeinschaftseigentum betroffen, kläre die nötige fachliche Begleitung und die erforderlichen Genehmigungen.
Drei Dinge für einen guten Start.
- Räume, Maße und Änderungen, die du brauchst.
- Maximales Budget und gewünschte Termine.
- Ob du während der Arbeiten zu Hause bleibst.
Der Bauunternehmer hat was gesagt?
Auch Baustellensprache lässt sich in verständliche Worte übersetzen.
